Ausgangslage
Leo (6) war im zweiten Kindergartenjahr und sollte nach den Sommerferien in die 1. Klasse eintreten. Seine Kindergärtnerin hatte den Eltern mitgeteilt, dass Leo in einigen Bereichen noch Förderbedarf hatte: Seine Feinmotorik beim Schreiben war noch wenig entwickelt, die Mengenerfassung bis 20 fiel ihm schwer, und er tat sich mit dem Erkennen und Unterscheiden von Buchstaben nicht leicht. Leos Eltern wollten ihn nicht unter Druck setzen, aber ihm dennoch einen möglichst guten Start in die Schulzeit ermöglichen. Sie suchten nach einer individuellen Förderung, die über das hinausging, was der Kindergarten bieten konnte.
Unsere Lösung
Wir vermittelten Leo eine Nachhilfelehrerin mit Erfahrung in der Vorschulförderung. Sie gestaltete den Unterricht bewusst spielerisch und altersgerecht -- ganz ohne Arbeitsblattstapel und Prüfungsdruck. In den wöchentlichen Lektionen bei Leo zu Hause wurde die Feinmotorik mit Mal- und Bastelübungen trainiert, die gleichzeitig das Erkennen von Buchstabenformen förderten. Zahlen und Mengen wurden mit Bauklötzen, Legosteinen und Alltagsgegenständen greifbar gemacht. Leo lernte, seinen Namen zu schreiben, Buchstaben zu erkennen und einfache Zählübungen selbstständig durchzuführen. Die Lehrerin achtete darauf, dass Leo bei jeder Lektion Spass hatte und sich auf die nächste freute.
Ergebnis
Als Leo im August in die 1. Klasse eintrat, war er gut vorbereitet. Er konnte alle Buchstaben erkennen, seinen Namen und einfache Wörter schreiben und sicher bis 20 zählen. Seine Feinmotorik hatte sich so weit entwickelt, dass ihm das Schreiben leichtfiel. Noch wichtiger: Leo freute sich auf die Schule und ging mit Neugier und Selbstvertrauen in den neuen Lebensabschnitt. Seine Klassenlehrerin bestätigte nach wenigen Wochen, dass Leo gut integriert war und den Anforderungen problemlos folgen konnte.
"Wir wollten Leo nicht überfordern, sondern ihm einfach einen guten Start geben. Die Nachhilfelehrerin hat das perfekt gemacht -- Leo dachte, er spielt, und hat dabei unglaublich viel gelernt."